Schöner Brauch: Brautjungfern ernennen!

Ihre Besten sollen am großen Tag neben Ihnen als Brautpaar glänzen? Dann ernennen Sie sie zu Ihren Brautjungfern. Woher der Brauch stammt und welche Aufgaben Brautjungfern übernehmen können, erfahren Sie hier.

Die Tradition Bridesmaids zu ernennen, ist einfach herrlich: Wie gute Feen schwirren die auserkorenen Mädels vor und während der Hochzeit um Sie herum – und helfen, wo sie nur können. Dabei rührt dieser Brauch von einem altertümlichen Aberglauben her. Eine Braut suchte sich aus Angst vor bösen Geistern Helferinnen aus, die sie beschützen und von ihr ablenken sollten. Was bleibt ist in jedem Fall eine Sitte, die Ihnen und Ihren Mädels eine tolle Zeit beschert.

Wen zur Brautjungfer ernennen?
Als Hauptperson unter den Brautjungfern gilt Ihre Trauzeugin. Daneben kommen zum Beispiel gute Freundinnen, Schwestern, Nichten, Arbeitskolleginnen oder sogar die Mutter als Brautjungfern in Frage. Entscheidend ist, dass diese Personen Ihnen nahestehen, zuverlässig sind und auch Lust auf diesen „Job“ haben. Wie viele Bridesmaids Sie ernennen, bleibt Ihnen überlassen. Eine nette Geste ist es, die Mädels mit einer Aufmerksamkeit – etwa einer personalisierten Karte mit einem kleinen Gimmick – um ihre Hilfe zu bitten.

Aufgaben & Outfits
Ihre Brautjungfern gehen Ihnen schon bei der Hochzeitsvorbereitung zur Hand und helfen etwa, Gastgeschenke oder Pompoms für den Festsaal zu basteln. Damit Ihre Mädels am großen Tag selbst erkennbar sind, tragen sie aufeinander abgestimmte Kleider, die zu Ihrem Hochzeitsmotto passen. Ob ein zartes Rosé, Himmelblau oder ein edles Anthrazit – als Braut können Sie Ihre Wünsche für die Brautjungfernkleider gern äußern. Dabei gilt: Je mehr Vorgaben Sie machen, desto höher sollte Ihr finanzieller Beitrag zu den Roben ausfallen. Unterstützen Sie Ihre Mädels bei der Auswahl der Kleider so gut es geht. Umgekehrt gilt aber: Die Auswahl Ihres eigenen Brautkleides sollten Sie nicht mit der gesamten Mädelstruppe im Schlepptau vornehmen. Üblicherweise begleiten Sie hierbei nur ein bis zwei Personen.

Mädelsabend
Um in Sachen Look für den großen Tag all Ihre Auserwählten unter einen Hut zu bekommen, können Sie einige Monate vor der Hochzeit einen gemeinsamen Mädels-Tag oder -Abend ansetzen. Besprechen Sie zusammen die Outfits, Styling-Pläne und thematisieren Sie unbedingt schon, welche Aufgaben Sie für den Hochzeitstag vergeben möchten. Wer hütet den Brautstrauß während der Zeremonie? Wer verwahrt das Notfall-Täschchen der Braut? Wer räumt die Geschenke weg? Wer kümmert sich als Zeremonienmeister um den reibungslosen Ablauf des Tages? Der Vorteil ist, dass auch Ihre Trauzeugin entlastet wird und nicht alle Verantwortlichkeiten bei ihr liegen.

Fleißige Helferinnen
Am Hochzeitstag selbst sind Ihre Mädels da, um Ihnen die Nervosität zu nehmen und Sie zu unterstützen. Machen Sie sich doch schon zusammen fertig und holen Sie Ihren Hochzeitsfotografen hinzu. Spaßige Bilder sind garantiert! Beim Einzug zur Trauzeremonie schreiten Ihre Brautjungfern vor Ihnen ein. Eins Ihrer Mädels bildet das Schlusslicht, um Ihnen Schleier sowie Kleid zu richten und das Bouquet entgegenzunehmen. Ein vorbereiteter Ablaufplan hilft den Brautjungfern, die Gäste rechtzeitig zur Location zu führen, sie in die Räumlichkeiten einzuweisen und allgemeine Fragen zu beantworten.

Das Dankeschön
So viel Hilfe sollte belohnt werden! Überlegen Sie sich kleine Dankeschön-Präsente für Ihre Mädels. Wie wäre es mit einem gemeinsamen Wellnesstag? Oder laden Sie sie zum Cocktail-Abend zu Ihnen nach Hause ein, an dem Sie ihnen schon erste Hochzeitsfotos präsentieren.
Kategorie:  Gäste Keywords: Hochzeit, Bridesmaids, Trauzeugin, Brautkleid
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