So gelingt das Trauversprechen

Du und dein Schatz möchtet euer schönstes Jawort mit einem ganz persönlichen Liebesbeweis krönen? Fasst eure Gefühle füreinander in Worte  mit einem selbstformulierten Ehegelübde. Wie ihr euch am besten vorbereiten könnt, lest ihr hier.

Schritt eins: die Absprache

Bevor du beginnst, deine Gedanken und Gefühle niederzuschreiben, solltest du mit deinem Schatz absprechen, dass jeder von euch ein eigenes Gelübde verfasst. Zwar ist die Idee, den anderen während der Zeremonie mit einem selbstgeschriebenen Trauversprechen zu überraschen, sehr romantisch. Weniger schön ist jedoch die Vorstellung, dass auf dein Gelübde nur eine peinliche Stille folgen könnte, falls der Partner ohne Absprache nichts vorbereitet hat. Der Überraschungs-Effekt bleibt, wenn der eigentliche Text bis zur Zeremonie geheim bleibt.

Organisation ist alles
Stimmt gemeinsam die genauen Rahmenbedingungen für euer Gelübde ab. Möchtet ihr es in die Trauzeremonie einbauen und in Anwesenheit eurer Familien und Freunde vortragen? Oder doch lieber in trauter Zweisamkeit nach der Zeremonie? Bedenkt, dass ein selbstverfasstes Liebesbekenntnis sehr persönlich werden kann. Eine schöne, intimere Alternative zum öffentlichen Vortrag: Verfasst das Ehegelübde im Stil eines Liebesbriefes, den ihr beispielsweise vor der Zeremonie austauscht.

Die richtigen Worte finden
Macht euch bewusst, was den Charakter eures Schatzes so besonders macht. Wie wird er oder sie sich in dem Moment, in dem du dein Gelübde vorträgst, fühlen? Welche Zeilen könnten ihn berühren oder glücklich machen? Welcher Tonfall ist der richtige? Freut er sich über ein romantisches Gedicht oder über eine Anekdote, gespickt mit witzigen Erinnerungen? Und welchen Effekt willst du mit deinem Gelübde erzielen? Ob tiefgründig und voller persönlicher Details oder locker und lustig: Bleib dir selbst treu. Schließlich sollte dein Ehegelübde genau auf euch beide zugeschnitten sein. Vermeide kitschige Verse, die weder zu dir noch zu deinem Liebsten passen. Und wenn du bis jetzt nicht als Witzbold galtest, brauchst du das an deinem Hochzeitstag nicht zu ändern.

Ich verspreche dir…
Der Vorteil eines selbstverfassten Ehegelübdes ist, dass eure Versprechen so persönlich und individuell wie eure Partnerschaft sind. Doch hier stellen sich zunächst einige Fragen: Was möchtest du deinem Schatz genau versprechen? Was macht eure Beziehung besonders? Mach dir klar, was euch in eurer Partnerschaft wichtig ist und womit du deinen Schatz für den Rest eures Lebens unterstützen willst.

Notizen über Notizen
Du hast darüber nachgedacht, in welchem Tonfall du dein Gelübde schreiben möchtest und bist dir über alles, was euch wichtig ist, bewusst geworden? Dann bist du kurz davor, endlich dein eigenes Ehegelübde zu verfassen. Doch oft ist das Schreiben an sich der schwierigste Schritt. Dabei kann es hilfreich sein, so viele Notizen wie möglich zu machen. Das schafft einen Überblick über alle Details, die dein Versprechen unbedingt enthalten soll. Auch Mindmaps können nützlich sein, um deine Ideen und Gedanken zu strukturieren.  

Schreibhilfen
Schreiben liegt nicht jedem und ein Ehegelübde selbst zu verfassen, gehört sicherlich nicht zu den einfachsten Aufgaben. Auch wenn ihr das Gelübde selbst schreibt, könnt ihr euch Inspirationen holen. Ein paar schöne Formulierungen zu übernehmen, ist durchaus erlaubt. Startet euer Versprechen beispielsweise mit einem Liebeszitat oder mit einer Zeile aus einem bestimmten Lied, das euch beide verbindet. Wie wäre es mit einem Dialog aus dem Film, den ihr bei eurem ersten Date gesehen habt? Vor allem: Lasst euch beim Verfassen des Gelübdes nicht aus der Ruhe bringen. Betrachtet es als Prozess und als Möglichkeit, euch noch einmal über all die einzigartigen Eigenschaften und Details eurer Liebe bewusst zu werden.

Foto: Daniela Reske
Kategorie:  News,  Organisation & Planung Keywords: Ehegelübde, Gelübde, Trauung, Freie Trauung, Standesamt, Kirche
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