Brautpaare erzählen: so haben wir unsere Ringe gefunden

Die Trauringe sind das Symbol der Ehe schlechthin. Ab der Vermählung tragt ihr sie euer Leben lang. Deshalb ist die Suche danach besonders spannend. Drei Paare erzählen von ihren bedeutungsvollen Schmuckstücken.

CHRISTINE (48) & VOLKER (49)

VOLKER: „Meine Frau liebte den Ring, den ich ihr zum 30. Geburtstag schenkte. Unsere Eheringe sollten deshalb aus derselben Goldschmiede in Bad Wimpfen kommen. Ich bekam den Kontakt der Schmiedin, die Christines Lieblingsschmuck hergestellt hatte. Als Überraschung fuhren wir gemeinsam eines Abends zu ihr, um unsere Vorstellungen zu erklären.“

CHRISTINE: „Bei mir stand am Tag darauf meine Abschlussprüfung zur Aerobic-Trainerin an. Deshalb hatte ich für so einen Ausflug eigentlich gar keinen Kopf. Als wir zuerst zu der Goldschmiedin fuhren staunte ich nicht schlecht. Beim Abendessen, also nach unserem Gespräch über die Ringe, kam sogar völlig überraschend noch ein Antrag.“

Die Ringgröße

VOLKER: „Da ich sonst nie Ringe trage, fragte ich mich erstmal: Was bedeutet eigentlich ‚richtig passen‘? Um darüber Klarheit zu gewinnen, hat mir der Austausch mit dem Mann der Schmiedin sehr geholfen. Das fertige Schmuckstück passte sofort.“

MERYEM (32) & ALEXANDER (28)

MERYEM: „Die Entscheidung war leicht: Der Kauf der Eheringe ist Herzenssache. In der charmanten Altstadt von Esslingen sind wir oft an dem familiengeführten Juwelier Cinar vorbeigelaufen. Wir sagten uns immer: Falls wir mal heiraten, dann gehen wir zu Cinar.“

ALEXANDER: „Für das Design hatten wir klare Vorstellungen: Klassisch, schlicht und gold sollten unsere Ringe sein. Meryem entschied sich dann doch noch für einen kleinen Stein. Eingraviert sind unsere Namen und das Hochzeitsdatum.“

Das Ringkästchen

MERYEM: „Unser Ringkästchen war ein Verlobungsgeschenk von einer sehr besonderen Person aus dem Freundeskreis. Wir befüllten es mit weißen Rosen, etwas Seidenband und zwei Lavendelsäckchen. Während der Trauzeremonie brachte uns mein Neffe die Ringbox.“

ALEXANDER: „Der Ringtausch war toll. Unsere Trauringe bedeuten uns sehr viel. Sie sind ein physisches Objekt, das unseren Schritt in die Ehe besiegelt hat. Das tägliche Tragen ist ein wunderschönes Symbol für unsere Beziehung.“

TANJA (31) & HERMANN (35)

HERMANN: „Zuerst wollte ich gar keinen Ring, denn ich trage außer einer Uhr keinen Schmuck. Dann habe ich mich aber davon überzeugen lassen, dass ein Ehering einfach dazugehört. Wir sind auf Empfehlung von Freunden zu einem Goldschmied im Münchner Glockenbachviertel – Janich. Bei ihm hatten wir ein richtig gutes Gefühl.“

TANJA: „Für mich stand gleich fest, dass ich zwei Ringe möchte: einen nur aus Brillanten und einen schlichten in Rotgold. Bei Janich konnten wir unsere gewünschte Breite und Wölbung ganz genau bestimmen. Das war toll.“

Die Gravur

TANJA: „Aktuell haben wir noch keine Gravur. Neben dem Datum wollen wir den Vornamen des anderen eingravieren lassen, und zwar jeweils handgeschrieben. In meinem Brillantring habe ich schon jetzt eine Gravur: meinen Mädchennamen. Das ist ein schönes Symbol für mich selbst.“

HERMANN: „Vielleicht lassen wir zusätzlich zu Datum und Vornamen noch einen schönen Spruch eintragen. Das planen wir dann wahrscheinlich so, dass wir die vervollständigten Ringe zu unserem ersten Hochzeitstag im August haben.“

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