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Hochzeit mit Disney-Flair: So traumhaft feierten Maren und Nico

Zwischen Industrial-Charme, rosa Details und einer Prise Disney-Magie feierten Maren (31) und Nico (31) ihre ganz persönliche Traumhochzeit im Ruhrgebiet. Nach dem Jawort in Duisburg ging es für sie und ihre 65 Gäste weiter ins Resonanzwerk Oberhausen, wo eine emotionale Feier mit viel Persönlichkeit, liebevollen DIY-Ideen und besonderen Herzensmomenten auf sie wartete.

Zwischen Industrial-Charme, rosa Details und einer Prise Disney-Magie feierten Maren (31) und Nico (31) ihre ganz persönliche Traumhochzeit im Ruhrgebiet. Nach dem Jawort in Duisburg ging es für sie und ihre 65 Gäste weiter ins Resonanzwerk Oberhausen, wo eine emotionale Feier mit viel Persönlichkeit, liebevollen DIY-Ideen und besonderen Herzensmomenten auf sie wartete.

Brautpaar posiert innig in einer urbanen Industrial-Location mit Graffiti-Wänden, während das Brautkleid elegant im Kontrast zur rauen Umgebung steht
Foto: @fotografiemartinvalk

Maren und Nico kannten sich bereits aus dem Konfirmationsunterricht – doch erst Jahre später wurde daraus mehr. 2017 meldete sich Nico mit einer spontanen Geburtstagsnachricht auf Facebook bei Maren. Sie kamen ins Gespräch, schrieben immer häufiger miteinander und merkten schnell, wie gut sie sich verstanden. Ein erstes Treffen folgte bald – zumal sie praktisch Tür an Tür wohnten. Aus der Wiederbegegnung entwickelte sich Schritt für Schritt ihre Liebesgeschichte.

Ein Antrag mit Hindernissen

Für seinen Antrag wählte Nico einen Ort mit Bedeutung: Alcúdia auf Mallorca, wo die beiden ihren ersten gemeinsamen Urlaub verbrachten. An einer Brücke, die für beide eine besondere Erinnerung trug, wollte er Maren die Frage aller Fragen stellen. Doch der perfekte Moment ließ auf sich warten. Zu viele Menschen, zu wenig Ruhe: Maren ahnte schnell, dass etwas im Gange war und so musste Nico seinen Plan spontan ändern. Der Antrag verlagerte sich schließlich an den Strand. Dort, am Abend und in deutlich intimerer Atmosphäre, fand Nico die richtigen Worte. „Ich habe ihr gesagt, dass sie die Frau meiner Kinder werden soll und ich sie liebe“, erzählt er. Ganz klassisch hatte er zuvor bereits Marens Vater und Bruder um ihre Hand gebeten.

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Kirchliche Trauung

Besonders emotional war für beide die Wahl der Kirche: 2009 wurden sie in Duisburg gemeinsam konfirmiert, weshalb sie sich bewusst dafür entschieden, genau dort zu heiraten. Sogar der Pfarrer, der sie damals konfirmiert hatte, traute sie – ein Detail, das den Moment für das Paar noch bedeutungsvoller machte. Gefeiert wurde anschließend im Resonanzwerk Oberhausen im Kreis ihrer engsten Herzensmenschen mit rund 65 Gästen.

Einzug der Braut

Für ihren Einzug ließ sich Maren etwas ganz Besonderes einfallen. Sie nahm vorab eine persönliche Sprachnachricht für Nico auf. „Die ging etwa zweieinhalb Minuten und wurde abgespielt, während er vorne am Altar stand – völlig unerwartet“, erzählt sie. Doch damit nicht genug: Auch das Einzugslied hielt sie geheim. Ursprünglich hatte das Paar gemeinsam einen Song ausgewählt, doch Maren entschied sich kurzfristig um. Da Nico ein großer Star-Wars-Fan ist, wählte sie eine gefühlvolle Piano-Version der bekannten Melodie. „Als ich das Lied gehört habe, wusste ich sofort: Das ist es“, erinnert sie sich. Für Nico war der Moment gleich doppelt überraschend: „Ich wusste weder von der Sprachnachricht noch vom neuen Lied.“ Erst die emotionalen Worte – und direkt im Anschluss die Musik – leiteten schließlich Marens Einzug ein und sorgten für einen unvergesslichen Gänsehautmoment.

Traumhochzeit

„Ich liebe Disney-Filme – schon immer. Und ich habe mir früher oft gesagt: Wenn ich einmal im Leben heirate, dann soll es richtig schön werden. Mit einem großen Kleid, einer tollen Location und allem, was dazugehört“, schwärmt Maren. Da das Paar im Vorfeld bereits viel über seine Wünsche sprach, ließ Nico ihr bei der Umsetzung viel Freiraum. Vor allem bei Deko und Farbkonzept konnte Maren sich kreativ ausleben und ihre Vorstellungen verwirklichen. Sie nutzten besondere Schnaps- und Weinflaschen für die Deko, die sie mit Pampasgras veredelten. Das Farbkonzept wurde in Rosa und Weiß gehalten.

Hochzeitstanz

Auch beim Hochzeitstanz ließ das Paar seiner Persönlichkeit freien Lauf. Nico erzählt, dass die Idee vor allem von Maren kam: Da sie früher Hip-Hop getanzt habe, sollte es nicht nur bei einem klassischen Tanz bleiben. Geplant war deshalb eine Kombination aus Wiener Walzer und einer überraschenden Hip-Hop-Einlage. Für den klassischen Teil übten die beiden zunächst Wiener Walzer – unterstützt von einem Bekannten, der als Tanzlehrer arbeitet. Die anschließende Choreografie dachte sich Maren selbst aus. Für Nico war das allerdings eine kleine Herausforderung: „Das hat mich schon einige Nerven gekostet“, gibt er lachend zu. Getanzt wurde zunächst zu „Hold My Hand“ von Lady Gaga. Danach folgte ein eigens gemixter Part mit Songs, die die beiden mit ihrer Jugend verbinden. „Da waren unter anderem Usher, Sean Paul und sogar Scooter dabei“, erzählt Maren.

Gastgeschenke

Als liebevolles Detail entschieden sich Maren und Nico für personalisierte Gastgeschenke im Disney-Stil. Die Gäste erhielten kleine Flaschenöffner in Form der ikonischen Mickey-Mouse-Ohren – eine kreative Idee, die perfekt zum Hochzeitsmotto passte.

Trauringe

Die Wahl der Trauringe kam eher spontan zustande. Eigentlich wollten Maren und Nico nur einmal unverbindlich schauen, als sie 2024 ins Centro Oberhausen fuhren und bei Juwelier Kremer vorbeischauten. Ursprünglich hatten beide ganz unterschiedliche Vorstellungen: Nico wünschte sich einen schlichten Goldring, während Maren eher zu silbernen beziehungsweise weißgoldenen Modellen tendierte. Vor Ort fanden sie schließlich eine Lösung, die beides vereinte. „Mein Ring ist aus Gold, aber mit kleinen Diamanten besetzt, sodass er wie Weißgold schimmert“, erklärt Maren. Dass sie an diesem Tag tatsächlich ihre Ringe finden würden, war gar nicht geplant. „Wir wollten eigentlich nur schauen – aber dann haben sie uns so gut gefallen, dass wir direkt gesagt haben: Die nehmen wir“, erinnert sich das Paar. Ein zusätzlicher Rabatt während der Trauring-Wochen machte die Entscheidung umso leichter. Die Gravur ließen sie erst nach der Hochzeit anfertigen – mit ihren Namen und dem Datum der standesamtlichen Trauung am 23.08.2025.

Brautkleid-Suche

Für die Suche nach ihrem Brautkleid nahm sich Maren ihre engsten Vertrauten mit: ihre Mama und ihre zwei Trauzeuginnen. Von Anfang an hatte sie eine klare Vorstellung: „Ich wusste direkt, es soll ein Prinzessinnenkleid werden – ganz im Disney-Stil.“ Im Brautmodengeschäft probierte sie zunächst zahlreiche Kleider an – acht Modelle hingen bereits in der Umkleide. Doch keines fühlte sich wirklich richtig an. Erst als ihr Blick auf ein besonders auffälliges Kleid an einer Schaufensterpuppe fiel, änderte sich alles. „Ich habe sofort gesagt: Das muss ich anziehen“, erinnert sie sich. Das Modell war opulent, mit funkelnden Steinchen auf der Korsage – ein echtes Statement. Und genau dieses Gefühl bestätigte sich beim Anprobieren: „Das war das einzige Kleid, bei dem ich mich direkt zum Altar laufen gesehen habe.“ Als sie damit vor ihre Mutter trat, war auch für diese sofort klar: Das ist es. Das Kleid in einem zarten Ivory-Ton war trägerlos und mit glitzernden Details verziert – ganz im Stil einer modernen Disney-Prinzessin. Für zusätzlichen Komfort schenkte ihr ihre Brautberaterin Karen passende, mit Steinchen besetzte Träger. Eine liebevolle Geste, die den Look perfekt abrundete und Maren gleichzeitig ein sicheres Gefühl für den großen Tag gab.

Anzug

Für seinen Hochzeitsanzug machte sich Nico gemeinsam mit seinen beiden Trauzeugen auf den Weg nach Hamburg. Dort unterstützte ihn seine Mutter, die vor Ort lebt, bei der Auswahl. Ziel war das renommierte Herrenausstatter-Geschäft Policke, das für seine große Auswahl bekannt ist. „Ich wusste eigentlich ziemlich genau, was ich wollte – einen dunklen, klassischen Anzug“, erzählt Nico. Auch Maren hatte sich einen eleganten Look gewünscht, sodass die Richtung schnell feststand. Die Auswahl selbst ging überraschend schnell: „Ich habe zwei Anzüge anprobiert und beim zweiten war klar: Das ist er.“ Dazu kombinierte er eine edle, helle Weste, die dem Outfit eine besondere Note verlieh. Hemd, Schuhe und Accessoires wurden direkt vor Ort ergänzt. „Nach etwa zwei Stunden hatte ich alles zusammen“, erinnert sich Nico. Seine Mutter übernahm anschließend das Abholen des fertigen Anzugs – und für ihn wurde der Trip nach Hamburg gleichzeitig zu einem entspannten Wochenende mit seinen Trauzeugen.

Schuhspiel

Für Unterhaltung während der Feier sorgten die Trauzeugen mit einem echten Klassiker: dem Schuhspiel. „Wir saßen Rücken an Rücken und mussten Fragen beantworten, indem wir jeweils den Schuh des anderen oder unseren eigenen hochhielten“, erklärt Maren.

Die Fragen reichten von „Wer kann besser kochen?“ bis hin zu „Wer ist der bessere Autofahrer?“. Bei Letzterem zeigte sich Maren großzügig: „Ich bin zwar eigentlich auch eine gute Autofahrerin, aber Nico fährt Rettungswagen. Da habe ich ihm den Punkt dann doch überlassen“, sagt sie lachend. Das Spiel sorgte nicht nur für viele Lacher, sondern gab den Gästen auch einen persönlichen Einblick in die Dynamik des Paares.

Gästeunterhaltung

Maren und Nico legten großen Wert auf abwechslungsreiche Unterhaltung für ihre Gäste. Sie organisierten unter anderem einen Kicker sowie eine Fotobox mit vielen Accessoires, die für jede Menge Spaß sorgte. „Wir waren selbst eine Zeit lang für Fotos weg, aber das haben unsere Gäste gar nicht richtig gemerkt“, erzählen sie. Währenddessen konnten sich alle frei beschäftigen, lachen und die Zeit genießen.

Ihr Tipp: Wer seine Gäste gut einbindet und für Abwechslung sorgt, trägt entscheidend dazu bei, dass die Stimmung den ganzen Tag über ausgelassen und entspannt bleibt.

Kinderunterhaltung

Auch an die kleinen Gäste wurde bei der Planung gedacht. Maren und Nico richteten einen eigenen Kindertisch ein und sorgten dafür, dass es den Kindern an nichts fehlte. „Uns war wichtig, dass Kinder auf einer Hochzeit nicht zu kurz kommen – sie gehören einfach dazu“, betont Maren. Damit auch die Eltern den Tag entspannt genießen konnten, wurde bewusst für Beschäftigung gesorgt. Neben der Fotobox, die bei den Kindern besonders gut ankam, standen auch ein Kicker sowie ausreichend Platz zum Spielen zur Verfügung. Auch beim Essen wurde mitgedacht: Da das Menü eher ausgefallen war, ergänzte das Paar kinderfreundliche Gerichte wie Pasta. „So war für jeden etwas dabei“, erklären sie.

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Hochzeitstorte

Bei der Hochzeitstorte durfte auch Nicos Geschmack nicht fehlen. Da er ein großer Fan von Kinderschokolade ist, griff Maren diese Vorliebe kreativ auf. „Es war ja schon viel nach meinen Vorstellungen geplant – da sollte auch etwas dabei sein, das ihn widerspiegelt“, erzählt sie. Die Inspiration fand sie online und zeigte Nico ihre Idee – mit Begeisterung. Umgesetzt wurde schließlich eine Torte im typischen Kinderschokoladen-Design, angelehnt an die bekannte Verpackung mit den ikonischen Figuren. Die charakteristische Optik zierte dabei das Äußere, während die Füllung ganz individuell gewählt wurde. Gemeinsam mit einem privaten Konditor probierte das Paar verschiedene Varianten aus. „Die Probefüllung war unglaublich lecker“, erinnert sich Nico. So entstand eine Hochzeitstorte, die nicht nur optisch ein Highlight war, sondern auch geschmacklich überzeugte.

Hochzeitsreise

Nur zwei Tage nach ihrer kirchlichen Trauung starteten Maren und Nico in ihre Flitterwochen. „Wir haben am Sonntag geheiratet und sind am Dienstag direkt geflogen“, erzählen sie. Das Ziel: Mauritius. Dort genoss das Paar eine Auszeit voller besonderer Erlebnisse – von entspannten Tagen am Strand bis hin zu Ausflügen aufs Meer. „Wir haben Wale und Delfine aus der Ferne gesehen“, erinnert sich Nico begeistert. Auch kulinarisch ließen sie es sich gut gehen und erkundeten die Insel. Insgesamt verbrachten sie rund zehn Tage vor Ort, inklusive An- und Abreise etwa zwölf Tage – der perfekte Abschluss für ihre Hochzeit.

Tipps von Maren und Nico

  • FEIERLOCATION: „Ab dem Moment, als wir die Location besichtigten, wussten wir: Das ist unsere Halle“, schwärmen Maren und Nico. @resonanzwerk
  • FOTOS: „Wir haben uns nur angeschaut und gesagt: Den wollen wir unbedingt dabeihaben“, war sich das Paar sicher, als sie Hochzeitsfotograf Martin Valk buchten. @fotografiemartinvalk
  • MUSIK: DJ Mathias Gebauer sorgte mit einem abwechslungsreichen Mix aus verschiedenen Genres für beste Stimmung. Empfohlen wurde er dem Paar vom Inhaber des Resonanzwerks Oberhausen.
  • BLUMEN: „Ich bin ein absoluter Rosenmensch. Deshalb habe ich mich für meine kirchliche Trauung ganz bewusst für weiße und rosafarbene Rosen entschieden, die perfekt zu unserem Farbkonzept gepasst haben.“ Von @blumenspangenberg
  • CATERING: Das Catering übernahm Stolzenhoff, der feste Partner der Location. „Wir waren total begeistert – alles war super professionell und schon beim Probeessen wussten wir, dass es perfekt passt“, erinnert sich das Paar. @stolzenhoff_catering_company
  • BRAUTKLEID: An einer Schaufensterpuppe entdeckte Maren ihr Traumkleid im @hochzeitshaus_struck. Vor allem die sympathische Beratung hebt sie hervor.