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Michaela (32) und Jessy (43): Hochzeit im Herzen von Köln

Michaela (32) und Jessy (43) haben sich ihren ganz eigenen Traum von der Berghochzeit erfüllt, mitten in Köln. Mit einer Fahrt in der Seilbahn, Rikschas zum Dom und einem Liebesschloss an der Hohenzollernbrücke verbanden sie Tradition mit einer ordentlichen Portion Kölner Lebensfreude. Wie die beiden sich kennenlernten, sich das Jawort gaben und ihren besonderen Tag gestalteten, erzählen sie hier.

Michaela (32) und Jessy (43) haben sich ihren ganz eigenen Traum von der Berghochzeit erfüllt, mitten in Köln. Mit einer Fahrt in der Seilbahn, Rikschas zum Dom und einem Liebesschloss an der Hohenzollernbrücke verbanden sie Tradition mit einer ordentlichen Portion Kölner Lebensfreude. Wie die beiden sich kennenlernten, sich das Jawort gaben und ihren besonderen Tag gestalteten, erzählen sie hier.

Hochzeitspaar Michaele und Jessy küssen sich auf einer Treppe.
Foto: @kameramitherz

Die Kennenlern-Geschichte

Kennengelernt haben sich Michaela (32) und Jessy (43) im Internet. „Total unromantisch eigentlich“, erinnert sich Jessy, die die Suche fast aufgegeben hatte. Eine Freundin machte ihr Mut: „Wenn es nichts ist, ist es nichts. Aber dann hast du es wenigstens versucht.“ Auch bei Michaela war die Hoffnung schon fast am Ende – bis es doch noch glücklich endete. Das erste Treffen fand in einem Stadtwald statt und passte auf Anhieb. Das ist nun über sechs Jahre her. Bei den beiden verlief es anders herum: Der Alltag kam zuerst, die schönen Dinge danach. Sie lernten sich genau eine Woche vor den Corona-Beschränkungen kennen, typische erste Dates blieben zunächst aus. Erst als die Einschränkungen fielen, holten sie Kino, Party und sogar den Baumarkt nach. „Mega Feeling“, so Jessy.

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Der Heiratsantrag

Den Antrag machte Jessy, „die ältere Fraktion“, wie sie augenzwinkernd anmerkt. Für den besonderen Moment hatte sie sich ein Reiseziel ausgesucht, das dem Paar sehr am Herzen liegt: Bayern, genauer gesagt in der Nähe der Zugspitze, „unser Berg“, wie Jessy sagt. Der eigentliche Urlaub verbrachten die beiden allerdings an einem anderen Ort in der Region, wo es eine Burgruine gibt. Dort hatte Jessy heimlich eine Schatztruhe mit den Verlobungsringen vorbereitet und wollte den Antrag ursprünglich oben auf dem Gipfel der Burgruine machen. Der Plan geriet jedoch etwas durcheinander: Die bestellte Schatztruhe war größer als erwartet und füllte kurzerhand den kompletten Wanderrucksack aus. Das Verstecken wurde so zur kleinen Herausforderung. Als dann auch noch immer wieder Touristen zum eigentlich vorgesehenen Aussichtspunkt hochkamen und einfach nicht verschwinden wollten, musste Jessy spontan umdisponieren. Kurzerhand ging es in eine andere Burgruine, in der noch zwei alte, verlassene Zimmer erhalten waren. Jessy lotste Michaela in eines der Zimmer und holte dort die Schatztruhe hervor, um den Antrag zu machen. Ein schönes Detail zum Schluss: In der Truhe befanden sich gleich zwei Verlobungsringe. Denn sowohl Michaela als auch Jessy tragen seitdem einen Ring als Zeichen ihrer Verbundenheit.

Hochzeitsplanung

Geplant haben Michaela und Jessy ihre kleine, intime Hochzeit über ein halbes Jahr. Zunächst mussten sie sich aber erst einmal einig werden, wie sie überhaupt heiraten wollten. „Meine Meinung war, dass wir komplett für uns heiraten“, erinnert sich Michaela, ließ sich dann aber überzeugen, dass die allerengsten Angehörigen doch dabei sein sollten. Ausschlaggebend war dabei, dass beide Einzelkinder sind: „Unsere Eltern haben quasi nur einmal die Chance, so was mitzuerleben.“ Bei der Locationsuche stand für das Paar früh fest, dass es etwas mit Bergen sein sollte – bis Jessy den passenden Ort fand: eine Seilbahn in Köln, die einen Bergbezug herstellt, ohne dass die Familie weit anreisen musste. Zudem zeigte sich die Stadt sehr tolerant, was den beiden ebenfalls wichtig war. Bei der Gästeliste hielten sich die beiden bewusst klein: Auf Jessys Seite waren die Patin und ihre Mutter dabei, da ihr Vater bereits verstorben ist. Auf Michaelas Seite kamen die Eltern. Dazu gesellten sich unerwartet ein paar Überraschungsgäste. Michaelas beste Freundin verbrachte den Tag kurzerhand mit ihrer Familie im Kölner Zoo, der direkt an der Seilbahn liegt. „Zufällig“ traf man sich dann doch. Insgesamt waren es rund neun Gäste, die den besonderen Tag miterlebten.

Selfmade

Im Anschluss an die Trauung gab es einen kleinen Sektempfang mit Häppchen, direkt auf der öffentlichen Wiese unterhalb der Seilbahn. Die kleinen Leckereien waren allesamt selbstgemacht: Michaelas Mama hatte herzhafte Blätterteig-Schnecken in verschiedenen Varianten mit Käse, Schinken sowie Kräuter-Frischkäse gebacken. Michaela steuerte eine süße Variante mit Nutella-Füllung bei, die bei den Gästen ebenfalls gut ankam. Die kleinen Häppchen ließen sich wunderbar nebenbei genießen und passten perfekt zum reichlich fließenden Sekt.

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Gänsehautmomente

Als absoluten Gänsehautmoment beschreibt Jessy die Fahrt in der Gondel: Nach der eigentlichen Trauung, bei der die Standesbeamtin noch mit an Bord war, stieg diese an der Hauptstation aus und das frisch verheiratete Paar bekam eine Flasche Sekt gereicht, um gemeinsam allein eine weitere Runde zu drehen, mit Blick auf den Kölner Dom. Für Jessy fühlte sich dieser Moment fast wie im Film an, sodass sie die vielen Eindrücke in der Gondel erst einmal richtig verarbeiten musste. Bei Michaela stellte sich das Gänsehautgefühl dagegen erst etwas später ein, während der Fahrt in der Rikscha. Dort kam bei ihr das beruhigende Gefühl auf, dass tatsächlich alles geklappt hatte, die Planung aufgegangen war und der Tag zeitlich perfekt lief. In der Rikscha konnte sie den Moment dann in vollen Zügen genießen.

Das Transportmittel

Als Transportmittel von der Seilbahn zum Kölner Dom mieteten die beiden Rikschas. Die Zeit dazwischen nutzten sie für ein rund anderthalbstündiges Fotoshooting, während die Familie derweil auf eigene Faust die Stadt erkundete. Bewusst entschieden sie sich für unterschiedliche Kulissen, da beide verschiedene Fotostile mögen. Mit Fotograf Timo von „Kamera mit Herz“ trafen sie dabei genau den richtigen Partner: Er zeigte sich offen für eine spontane kleine Wanderung durch die Stadt und brachte selbst viele kreative Ideen mit ein. So entstand eine abwechslungsreiche Fotostrecke: vom industriellen Charme im Hafen über romantische Aufnahmen an der Hohenzollernbrücke mit den Liebesschlössern bis hin zu einem lockeren Moment mit Bier unter der Brücke und weiteren stimmungsvollen Bildern am Schokoladenmuseum.

Das Liebesschloss

Ein Liebesschloss an der Hohenzollernbrücke gehört für viele Paare in Köln zum klassischen Touri-Ritual und auch Michaela und Jessy wollten darauf nicht verzichten. Sie besorgten sich gleich zwei Schlösser: eines für zu Hause und eines für die Brücke, welche sie schon vorab mit dem Hochzeitsdatum gravieren ließen. Der Tradition nach soll es besonders viel Glück bringen, wenn man den Schlüssel abbricht und ihn anschließend in den Rhein wirft. Um das zu erleichtern, hatten die beiden den Schlüssel vorher bereits angesägt. Trotzdem war es gar nicht so einfach, ihn tatsächlich abzubrechen, doch am Ende klappte es. Für Michaela und Jessy war dieses traditionelle Ritual ein wichtiger, symbolischer Bestandteil ihres besonderen Tages.

Die Bergmahlzeit

Passend zum Motto der „Berghochzeit“ ließ das Paar den Abend in einem österreichisch angehauchten Lokal ausklingen: dem Servus Colonia Alpina. Zwar ein bekanntes Touristenziel, überzeugte das Lokal von innen mit dem authentischen Charme einer österreichischen Hütte, in der sich Michaela und Jessy eine echte Bergmahlzeit schmecken ließen.

Hochzeitsnacht

Nach einer Hotelübernachtung in Köln ging es am nächsten Tag direkt weiter zu dem besonderen Ort, an dem Jessy einst um Michaelas Hand angehalten hatte. Dort übernachtete das Paar in einer Burg mit traumhaften Zimmern und einem atemberaubenden Blick auf Schloss Neuschwanstein und das umliegende Tal.

Die Outfits

Bei der Outfitsuche ging Michaela zunächst in den stationären Einzelhandel, wurde dort mit ihren speziellen Vorstellungen, vor allem der gewünschten Farbe Dunkelrot, jedoch nicht fündig. So blieb schließlich nur das Internet als Option, gefolgt von einigen Bestellungen und Rücksendungen.

Den eigentlichen letzten Schliff bekam Michaelas Outfit jedoch bei einem Schneider, bei dem es passend zurechtgeschneidert wurde. Auch Jessy, die zunächst ebenfalls online fündig geworden war, ließ sich bei genau diesem Schneider inspirieren und entschied sich letztlich, sich dort einen eigenen Anzug anfertigen zu lassen. So trugen am Ende beide Bräute ein Outfit, das durch die handwerkliche Note des Schneiders perfekt saß.

Die Trauringe

Ihre Trauringe fanden Michaela und Jessy beim Juwelier Krämer. Dort ließen sie sich die Ringe zunächst individuell konfigurieren, entschieden sich nach einem Besuch vor Ort jedoch, das Ganze noch einmal in Eigenregie online umzusetzen. Jessy wählte dabei fünf funkelnde Diamanten für ihren Ring, angelehnt an die gemeinsame Beziehungszeit von fünf Jahren bis zur Hochzeit und das Hochzeitsdatum, den 5. Mai 2025. Michaela hingegen entschied sich bewusst gegen Steinchen. Michaelas Ring ist überwiegend matt mit nur wenig glänzenden Elementen, während Jessys Ring größtenteils glänzend gehalten ist und nur einen kleinen matten Anteil hat. Beide Ringe sind aus Roségold gefertigt.

Tipps vom Hochzeitspaar

  • Schneider: „Der Inhaber ist einfach unverwechselbar. Wer ein ganz besonderes Einkaufserlebnis sucht, der ist hier genau richtig. Hier wird noch nach guter alter Manier geschneidert und verkauft. Die Qualität der Stoffe ist super. Service und Kundenzufriedenheit stehen hier an erster Stelle.“ @schinke_couture
  • Restaurant: „Ein wirklich gemütliches und serviceorientiertes Restaurant. Mit seinem Österreichischem Flair bringt es ein Stück Bergfeeling mitten in die Kölner City. Das Personal war sehr zuvorkommend und hat unseren Tag perfekt ausklingen lassen“ @servuscolonia
  • Ringe: „Das Team in dieser Filiale ist sehr kompetent und hat die Auswahl der Ringe mit einer Prise Humor zu einem kleinen Event gemacht. Alle Wünsche wurden berücksichtigt und perfekt umgesetzt. Am Abschluss gab es sogar noch ein Sektchen und ein Erinnerungsfoto.“ @juwelierekraemer
  • Kölner Seilbahn: „Das Team der Seilbahn Köln war zu jeder Zeit super organisiert und hat auch mit Fotografen und Standesbeamtin perfekt zusammengespielt.“ www.koelner-seilbahn.de
  • Fotos: „Timo hat mit seiner offenen und lockeren Art den Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht. Jedes kleinste Detail wurde festgehalten und auch der 1,5 stündige Fotowalk durch die City oder der Sprint mit dem Rad parallel zu den Rikschas konnte ihn nicht erschüttern. Mit seinen vielseitigen und kreativen Ideen hat er alle unsere Wünsche perfekt umgesetzt. Wir würden ihn jederzeit wieder buchen.“ @kameramitherz
  • Rikscha: „Ein toller Trupp, mit viel Humor und guter Laune. Es hat Spaß gemacht mit dieser Crew, den wenn auch nur kurzen Weg zum Dom, zu bestreiten.“ @rikolonia_koeln
  • FriseurIn: „Mit viel Herzblut wurde jedes einzelne Haar für diesen Besonderen Tag zurecht gerückt und gestyled. Perfektion wird in diesem Salon ganz großgeschrieben. Das Zwischenmenschliche bleibt dabei aber nie auf der Strecke.“ www.heads-moers.de