Stefanie Hörrmann: Echte Momente statt gestellter Posen
Für Hochzeitsfotografin Stefanie Hörrmann zählt nicht die perfekte Pose, sondern der ehrliche Moment dazwischen. Im süddeutschen Raum begleitet sie Brautpaare mit einem natürlichen, zurückhaltenden Stil und einem Gespür für die kleinen Gesten, die eine Hochzeit unvergesslich machen. Für den Braut Foto Award wurde sie nun nominiert – Grund genug, mit ihr über ihre Arbeit zu sprechen.
Für Hochzeitsfotografin Stefanie Hörrmann zählt nicht die perfekte Pose, sondern der ehrliche Moment dazwischen. Im süddeutschen Raum begleitet sie Brautpaare mit einem natürlichen, zurückhaltenden Stil und einem Gespür für die kleinen Gesten, die eine Hochzeit unvergesslich machen. Für den Braut Foto Award wurde sie nun nominiert – Grund genug, mit ihr über ihre Arbeit zu sprechen.
Was fasziniert dich bis heute an diesem Beruf?
Hallo, ich bin Stefanie.
Ich begleite Hochzeitspaare im süddeutschen Raum und halte ihre Geschichte so fest, wie sie wirklich ist: ehrlich, emotional und voller echter Momente.
Für mich sind Hochzeitsfotos viel mehr als schöne Bilder. Sie bewahren Erinnerungen an Augenblicke, die oft viel zu schnell vorbeigehen – den ersten Blick, das nervöse Lächeln vor der Trauung, die Freudentränen der Familie oder das herzliche Lachen mit den besten Freunden.
Mein Stil ist natürlich, authentisch und zeitlos. Statt starrer Posen entstehen Bilder, die euch zeigen, wie ihr seid. Ich beobachte aufmerksam, halte mich im Hintergrund und fange die kleinen und großen Momente ein, die euren Tag einzigartig machen.
Als Hochzeitsfotografin bin ich im süddeutschen Raum unterwegs und begleite Paare an den unterschiedlichsten Orten – von romantischen Gutshöfen über elegante Schlösser bis hin zu freien Trauungen inmitten der Natur.
Besonders wichtig ist mir, dass ihr euch vor meiner Kamera wohlfühlt. Denn genau dann entstehen die Bilder, die auch Jahre später noch dieselben Gefühle hervorrufen wie an eurem Hochzeitstag.
Die Nominierung für den Braut Foto Award bedeutet mir daher sehr viel. Sie ist eine wunderbare Bestätigung meiner Arbeit und meiner Leidenschaft, echte Geschichten in Bildern zu erzählen.
Wie schaffst du es, dass sich Hochzeitspaare vor der Kamera wohlfühlen und loslassen?
Ich gebe meinen Paaren vor der Kamera keine starren Posen vor sondern gebe kleine Anregungen, die dabei helfen, in Bewegung zu kommen, dass das Paar miteinander lacht, spricht oder einfach einen Moment für sich hat. Mir ist wichtig, dass beim Shooting eine entspannte Atmosphäre herrscht und die Paare die Kamera irgendwann vergessen und den Moment genießen können. So entstehen die schönsten, echten Bilder.
Gibt es Momente, die oft übersehen werden, die du als besonders schön empfindest?
Es sind oft die Sekunden dazwischen. Zum Beispiel wenn die Braut vor der Trauung noch einmal tief durchatmet, das nervöse Drücken der Hand des Vaters, wenn der Bräutigam nervös auf seine Partnerin wartet oder wenn beide nach dem Trubel für einen kurzen Moment nur für sich sind.
Während alle Augen auf das Brautpaar gerichtet sind, schaue ich oft ins Publikum. Wenn ich sehe, wie sich die Oma, der Papa oder die Trauzeugin eine Träne aus dem Gesicht wischt, während vorne die Ringe getauscht werden – das sind für mich die heimlichen Highlights des Tages.
Diese Augenblicke gehen im Hochzeitstag oft schnell unter, erzählen aber unglaublich viel über die Menschen und ihre Verbindung.
Was hast du durch deinen Beruf über die Liebe gelernt?
Liebe braucht keine Perfektion, sondern Echtheit.
Die Paare, die mich am meisten beeindrucken, sind oft die, die miteinander lachen können, sich gegenseitig unterstützen und sich so zeigen, wie sie wirklich sind. Genau diese Echtheit macht für mich Liebe aus.
Und die schönsten Hochzeiten sind nicht die, bei denen die Deko perfekt sitzt oder der Zeitplan auf die Minute genau aufgeht. Es sind die, bei denen die Emotionen Raum bekommen.