Fine Country Boho-Hochzeit: Julia & Christistoph sagen ja

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FOTO: Sarina Heinen

Perfekt trotz Corona und Regen: Julia (33) und Christoph (37) feierten eine entspannte, unkonventionelle Hochzeit voller Emotionen mit 40 Gästen. Lasst euch für eure eigene Hochzeit inspirieren und profitiert von ihren Dienstleister-Empfehlungen.

Vom Flirt in einer Dortmunder Studentenkneipe zur Traumhochzeit auf dem romantisch-rustikalen Gut Neuwerk in der Nähe von Bonn vergingen zehn Jahre und zwei Weltreisen: Während der ersten verliebten und bei der zweiten verlobten sich Julia und Christoph.

Heiratsantrag im Urlaub

„Wir hatten eine Wanderung in einer Region Neuseelands geplant, die für raues, kühles Wetter bekannt ist. Als ich aber sah, dass Sonne und milde Temperaturen angekündigt waren, wusste ich: Das ist mein Zeichen!“ Zwischen Vulkanen und smaragdgrünen Seen machte Christoph seiner Julia den Heiratsantrag. „Es hätte nicht schöner sein können.“

Hochzeitskonzept: Fine Country Boho

Auf die Frage, wie sie ihren Hochzeitsstyle gefunden haben, antwortet Julia: „Das ist ‘ne ziemlich witzige Geschichte. Ich wollte immer ‚lowkey‘ heiraten. Nur standesamtlich mit kleiner Gartenhochzeit. Der Verlobungsring am Finger veränderte aber alles. Ich versank in den Weiten von ‚Wedding-Pinterest‘ und legte fleißig Boards an. Wir waren uns dabei einig, dass unsere Hochzeit natürlich, unkonventionell und nicht zu perfekt sein sollte.“ „Unsere Planerin Katrin nannte es ‚Fine Country Boho‘“, erklärt Christoph: „Das fasst es perfekt zusammen.“

Planung einer Corona-Hochzeit

Auch Julia uns Christoph mussten irgendwann entscheiden, ob sie wegen der ständig wechselnden Corona-Regeln auf Nummer sicher gehen und die Hochzeit absagen oder verschieben wollen oder, ob sie auf Glück spielen wollten. „Uns war es wichtig, mit unseren Hochzeits-Dienstleistern offen über alle Möglichkeiten und mit einer Stornierung oder Verschiebung verbundene Kosten zu reden“, erklärt Christoph und ergänzt: „Ohne unsere Hochzeitsplanerin Katrin, die diese Kommunikation übernahm, wären wir wohl nicht so risikofreudig gewesen. Schlussendlich setzten wir nämlich alles auf eine Karte und sagten die Hochzeit wegen Corona nicht ab. Und das lohnte sich: Die Corona-Maßnahmen wurden gelockert und wir konnten unsere Outdoor-Hochzeit ohne Einschränkungen feiern.“

Freie Trauung am See

Nach dem entspannten Getting-ready am Hochzeitsmorgen war es so weit. Die 40 Hochzeitsgäste nahmen auf den weißen Stühlen Platz. „Als ich Julia von Weitem sah, spürte ich, wie die Freude mit jedem Schritt, den sie näherkam, größer wurde.“ Die Braut erinnert sich: „Ich sah die lachenden Gesichter meiner Freundinnen und die Freudentränchen unserer Familien. Und mitten in diesem Meer aus Emotionen – einen strahlenden Christoph. Ich war bis oben mit Liebe gefüllt. Mehr und ich wäre geplatzt!“ Wer nun denkt, dass dies das emotionale Maximum war, hat die Rechnung ohne die Trauzeugin und den Trauzeugen gemacht. Die beiden übernahmen die Aufgabe, die beiden zu trauen. „Die Idee schauten wir uns von einem befreundeten Paar ab“, erklärt Julia und schwärmt: „Unsere freie Trauung sollte auch in einem so intimen, ehrlichen Rahmen stattfinden.“ Und genau wie erträumt, war die freie Trau-Zeremonie persönlich, witzig, rührend und perfekt auf die beiden zugeschnitten.

Plan B bei Regen

Beim Hochzeitsempfang nach der freien Trauung wurde bei entspannter Live-Musik mit Aperol- und Limoncello-Spritz angestoßen. Als später das Paar-Shooting und das Family-Shooting im Kasten waren und das Hochzeits-Buffet aufgebaut war, begann es zu regnen. „Ich war schon etwas enttäuscht“, gesteht Julia. „Die Hochzeitstische und die Deko vor der Scheune, die Nimm Platz und The Lovers aufgebaut hatten war so perfekt. Dort zusammen zu sitzen war für mich gedanklich das i-Tüpfelchen.“ Dank Hochzeitsplanerin Katrin gab es aber eine Schlechtwetter-Alternative. „Die Hochzeitsgäste trugen, ohne zu zögern die Tische, Stühle und Deko in weniger als fünf Minuten in die Scheune. Dieser Part ist rückblickend einer der schönsten. Der Spirit war unbeschreiblich!“

Bonus-Tipp: Darum braucht ihr einen Videografen

„Eine Sache, die wir jedem ans Herz legen möchten, ist ein professionelles Hochzeits-Video“, raten Julia und Christoph. „Wir entschieden uns leider dagegen einen Videografen, hätten rückblickend, aber lieber an anderer Stelle gespart. Man plant die Hochzeit mit so viel Liebe zum Detail, trägt ein wundervolles Brautkleid und einen schicken Hochzeitsanzug, sagt und hört die schönsten Worte, liegt sich permanent in den Armen, weint vor Freude und eskaliert auf der Tanzfläche mit seinen Lieblingsmenschen. Das alles auf einem Hochzeits-Video zu haben, wären pure Emotionen auf Band.“

Empfehlungen des Brautpaars:

FOTOS: Sarina Heinen

HOCHZEITSPLANUNG: Sagt Ja

BRAUTKLEID: Brautblüte Köln

HOCHZEITSANZUG: The Bloke

LOCATION: Gut Neuwerk

DEKO & BLUMEN: The Lovers

LEIHMÖBEL: Nimm Platz

DJ: Markus Rosenbaum

LIVE-SÄNGER: Ant Utama

CATERING: Aufgetischt

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