Im Interview: So sorgen Rebecca und Max von First Dance für einen entspannten und schönen Hochzeitstanz
Die Tanz-Coaches Rebecca und Max von First Dance verraten im Interview,
wie euer Hochzeitstanz besonders schön und entspannt wird.
Die Tanz-Coaches Rebecca und Max von First Dance verraten im Interview,
wie euer Hochzeitstanz besonders schön und entspannt wird.
Was ratet ihr Hochzeitspaaren, die sich für untalentiert halten?
„Wir sind sicher, jeder kann tanzen lernen. Die Frage ist nur, welche Herangehensweise wir als Hochzeitstanz-Spezialisten wählen müssen. Jeder Mensch lernt auf unterschiedliche Weise. Unsere Aufgabe ist es zu erkennen, welche Weise die beste für das Brautpaar ist. Dafür haben wir unser First Dance Expert Konzept entwickelt. Bei uns lernt man den Hochzeitstanz im Privatunterricht. Dadurch haben wir die Möglichkeit auf jedes Paar individuell einzugehen.“
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Wie gestaltet ihr den Einstieg für unsichere Paare?
„Unser Konzept beginnt mit einem Beratungsgespräch. Bei unsicheren Paaren empfehlen wir dieses vor Ort im Studio wahrzunehmen. Es gibt Sicherheit, den Ort vorab kennenzulernen. Ein weiterer Tipp: Das Paar kann sich unsere kostenlosen YouTube Basic Tutorials anschauen, denn wenn man vorbereitet ist, nimmt das die erste Aufgeregtheit.“
Wie läuft eine Tanzstunde ab?
„Eine Tanzstunde beginnt im Idealfall bereits fünf bis zehn Minuten vor dem Termin, um in unserer Lounge mit einem Getränk entspannt anzukommen. Im Beratungsgespräch fragen wir bereits eventuelle Vorkenntnisse ab. Auf diese Kenntnisse bauen wir dann auf und entwickeln zusammen mit dem Paar den Ablauf des Tanzes zur Musik. Dabei machen wir gern verschiedene Vorschläge, aus denen ausgewählt werden kann. Gern lassen wir uns von unseren Paaren auch Inspirationen via Instagram oder YouTube schicken. So können wir uns ein besseres Bild von den Vorlieben des Paares machen. Wenn wir merken, dass das Paar eher unsicher ist, schlagen wir entsprechend einfache Kombinationen vor. Die meisten sind jedoch überrascht, wie effektvoll auch einfache Elemente sein können.”
Wie früh sollten Paare mit dem Training beginnen?
„Unser Traumkunde meldet sich zirka sechs Monate vor der Hochzeit bei uns. Dann bleibt genug Zeit, um zu beraten, den individuellen Zeitplan festzulegen und anhand der Wünsche des Paares, die Anzahl der Coachings zu empfehlen. Die Anzahl hängt von den Wünschen des Brautpaares ab. Wie lang ist der Song? Sollen wir ihn kürzen? Wie umfangreich soll der Tanz werden? Anhand dieser Parameter geben wir eine Empfehlung ab, wie viele Coachings wir brauchen. Die meisten Paare buchen zwischen drei und sechs Coachings.“
Welche Tanzstile eignen sich für Anfänger?
„Eine einfache Basis bietet der Wiener Walzer, der langsame Walzer und die Karree Rumba oder ganz simpel ein Blues. Auf diese Basics lässt sich durch einfache Variationen toll aufbauen.“
Was sollte man bei der Auswahl des Hochzeitssongs beachten?
„In erster Linie sollte das Lied zum Brautpaar passen und sie sollten sich damit wohlfühlen. Wir empfehlen, frühzeitig mit der Auswahl zu beginnen und eine gemeinsame Playlist mit Favoriten zu erstellen. Dabei muss nicht auf die Länge der Lieder geachtet werden, denn die können wir anpassen. Grundsätzlich ist jedes Lied als Hochzeitstanz umsetzbar.“
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Suchen in Musik & EntertainmentWas sollte die Braut bei der Wahl des Brautkleides beachten?
„Grundsätzlich ist jedes Kleid tanzbar. Wir schlagen dann die zur Garderobe passenden Tanzelemente vor, um das Kleid optimal in Szene zu setzen. Bei einer ausladenden Schleppe wäre es sinnvoll, wenn diese hochsteckbar ist. Vorteilhaft ist es auch, wenn der Stoff einen Zentimeter über dem Boden schwebt und nicht auf dem Boden aufliegt.“
Was tun, wenn das Traumkleid nicht zum Tanz passt?
„Wenn das Traumkleid nicht zum Traumtanz passt, dann bezieht doch einen Outfit-Wechsel mit ein und zieht ein zweites Kleid an, in dem ihr besser tanzen könnt. Auch ein abnehmbarer Rock beziehungsweise eine abnehmbare Schleppe kann hilfreich sein. So könnt ihr beides im selben Kleid vereinen: ein eindrucksvolles
Brautkleid, welches zum bequemen Tanzkleid wird.“
Wie kann das Paar im Hochzeits-Outfit üben?
„In unserem Tanzstudio haben wir von einer Brautmoden-Designerin extra Brautröcke anfertigen lassen, sodass das Paar bei uns im Studio unter Realbedingungen tanzen kann.“
Ihr bietet euer Coaching sowohl live als auch online an. Was ist besser?
„Ob online oder face-to-face sinnvoller ist, hängt vom Lerntyp des Paares ab. Die Pluspunkte im Online-Unterricht sind flexibles, ortsunabhängiges Lernen und man kann zurückspulen und Unterrichtseinheiten beliebig oft wiederholen. Dafür hat man kein Eins-zu-Eins-Feedback und das Lernen über Video liegt nicht
jedem. Im Live-Unterricht profitiert man von direktem Feedback und jede Privatstunde ist wie ein kleines Date. Der Tanz entwickelt sich von Stunde zu Stunde und Videozusammenfassungen gibt es trotzdem.
Wie nehmt ihr den Paaren die Nervosität?
„Zusammen mit dem Paar entsteht ein maßgeschneiderter Tanz, der sich nach kurzer Zeit intuitiv anfühlt. Der Großteil der Nervosität fällt von den Paaren ab, sobald der Tanz sich zu formen beginnt und real wird. Daher beginnen wir direkt in der ersten Stunde neben wichtigen Basics mit einem roten Faden. Durch diesen roten Faden stellt sich gleich von Beginn an ein Gefühl von Sicherheit und Machbarkeit ein.“
Alternativen zum Hochzeitstanz
Euer Hochzeitstanz muss nicht traditionell sein – und schon gar nicht perfekt choreografiert. Wenn ihr euch mit einem klassischen Brautpaar-Walzer nicht wohlfühlt, gibt es viele kreative Wege, die Tanzfläche trotzdem stimmungsvoll zu eröffnen. Die Tanz-Coaches Rebecca und Max von First Dance zeigen, wie vielseitig und persönlich dieser Moment gestaltet werden kann.
Flashmob
Das Brautpaar und/oder FreundInnen und Familie planen einen Flashmob und treten überraschend auf. Ein Flashmob ist eine energiegeladene und unterhaltsame Art, den Hochzeitsabend zu beginnen. Auch dafür gibt es Tutorials bei uns.
Trauzeugen
Nehmt eure TrauzeugInnen, FreundInnen oder Familie in die Pflicht für eine alternative Tanzflächeneröffnung. Die TrauzeugInnrn werden kreativ und überraschen euch zum Beispiel mit einer besonderen Choreografie oder einem Girls vs. Boys-Battle.
Gruppentanz
Überrascht eure Partnerin/euren Partner mit einer Gruppen-Tanzeinlage von Freunden und/oder Familie. Kinder machen meistens besonders gern mit.
Vater-Tochter-Tanz
Oder auch Mutter-Sohn-Tanz, Vater-Sohn-Tanz, Mutter-TochterTanz, Schwiegermutter-Schwiegersohn-Tanz oder eine andere Kombination daraus. Auch ein Geschwisterkind kann dafür einspringen.
Animation
Bucht einen Tanzlehrer oder eine Tanzlehrerin, der live mit euren Gästen einen Partytanz lernt. Wir von First Dance bieten dies auch an. So ein Tanz-Workshop kann ein Programmpunkt sein, während das Hochzeitspaar beim Foto-Shooting ist, oder man macht ihn unmittelbar zur Eröffnung der Tanzfläche.
Lasst andere für euch tanzen
Bucht eine Tanzgruppe, professionelle Tänzer oder andere Künstler, die auf den Hochzeitsabend einstimmen. Damit das Ganze trotzdem ins Hochzeitskonzept passt, wählt die gebuchte Show passend zum Hochzeitsstil, zum Motto und zur Stimmung.
Freestyle
Einfache Schrittfolgen laden dazu ein, direkt einzusteigen und mitzutanzen. Wenn sich alle wohlfühlen, kommt auch Tanzstimmung auf.
Theater
Statt auf ein Lied zu Tanzen, könntet ihr euch ein kleines Theaterstück oder einen Sketch überlegen, der auf den geplanten Abend einstimmt.
Interaktives
Plant eine Aktivität, an der alle Gäste teilnehmen. Zum Beispiel eine Art Activity-Spiel: Zwei Gruppen erraten Begriffe aus Tanz, Bewegungen und KünstlerInnen, über beschreiben, malen und natürlich vorzeigen. Begriffe hierfür könnten sein: Elvis, Shakira, Michael Jackson, Titanic, Dirty Dancing, Flash Dance, Twisten, DJ, Konzert, Ey Macarena und so weiter. Da kommen automatisch lustige Tanzmoves auf.
Brautstrauß-Wurf
Nicht nur den Brautstrauß kann man werfen, auch die Ansteckblume des Bräutigams. Lasst doch die beiden glücklichen Fänger miteinander tanzen oder mit Freund oder Freundin oder einem Gast ihrer Wahl und somit gleichzeitig die Tanzfläche eröffnen.