Jasmin (43) und Markus (53): Eine Venedig-Hochzeit voller Gefühl
Eine zufällige Begegnung in der Wiener Innenstadt, eine Liebesgeschichte über viele Jahre und eine Hochzeit, die romantischer kaum sein könnte: Jasmin und Markus feierten ihre Traumhochzeit in Venedig – intim, stilvoll und voller unvergesslicher Momente.
Eine zufällige Begegnung in der Wiener Innenstadt, eine Liebesgeschichte über viele Jahre und eine Hochzeit, die romantischer kaum sein könnte: Jasmin und Markus feierten ihre Traumhochzeit in Venedig – intim, stilvoll und voller unvergesslicher Momente.
Jasmin und Markus lernten sich in der Wiener Innenstadt kennen. Es war im Sommer 2008, zu Zeiten der Europameisterschaft, als die Stadt noch im Fußballfieber vibrierte. Zwischen jubelnden Fans und ausgelassener Stimmung entdeckte Markus Jasmin in der Menge und sprach sie ohne Zögern an. Ihr erstes Date folgte schon bald darauf – romantisch und mit einer klaren Ansage: Jasmin machte gleich zu Beginn deutlich, dass es ein zweites Treffen nur geben würde, wenn Markus sich grundsätzlich vorstellen könne, einmal zu heiraten. Eine Frau, die weiß, was sie will und ein Mann, der sich davon nicht abschrecken ließ. Im Gegenteil: Genau diese Entschlossenheit beeindruckte ihn.
Heiratsantrag in Venedig
Der Heiratsantrag in Venedig hätte romantischer kaum sein können. Markus hatte sich etwas ganz Besonderes überlegt: An einem warmen Abend führte er Jasmin auf die berühmte Rialtobrücke. Während die Sonne langsam hinter den historischen Häusern versank und das Wasser in goldenes Licht tauchte, kam der perfekte Moment. Genau zu dieser Uhrzeit, die er zuvor sorgfältig geplant hatte, holte Markus den Ring hervor. Umgeben vom sanften Trubel Venedigs, der leichten Brise vom Canal Grande und der magischen Abendstimmung ging er vor Jasmin auf die Knie. Ein Augenblick, der für beide unvergesslich bleiben sollte.
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FotografIn
Die Suche nach dem/der richtigen FotografIn war für Jasmin und Markus einer der allerersten Schritte in ihrer Planung – noch bevor überhaupt ein genauer Hochzeitstermin feststand. Da sie wussten, dass ihre Feier in Venedig stattfinden sollte, begannen sie online zu recherchieren. Dabei stießen sie schnell auf einen außergewöhnlichen Zufall: Ein Hochzeitsfotograf aus Wien, Michele Agostinis, stammt ursprünglich aus Venedig. Für die beiden war das die perfekte Kombination: ein Fotograf, der ihre Heimatstadt Wien kennt, aber gleichzeitig tief in der italenischen Kultur und in Venedig verwurzelt ist. Sie trafen Michele bereits lange vor der eigentlichen Planung zum ersten Kennenlernen – ohne Datum, ohne Details, einfach um zu sehen, ob die Chemie stimmt. Und genau das tat sie. Schon früh war klar, dass er sie an ihrem Tag begleiten sollte. Rückblickend war Michele für Jasmin und Markus einer der wichtigsten Bausteine ihrer Hochzeit.
Die Planung
Die Planung ihrer Hochzeit in Venedig begann für Jasmin und Markus bereits ein Jahr im Voraus. Da standesamtliche Trauungen dort anders ablaufen als in Österreich, informierten sie sich frühzeitig und organisierten die Anmeldung online. Die Anforderungen, Dokumente und Formalitäten erwiesen sich als gut strukturiert, sodass dieser Schritt überraschend unkompliziert funktionierte. Etwa ein halbes Jahr vor der Hochzeit flogen die beiden dann für ein Wochenende nach Venedig, um die wichtigsten Punkte direkt vor Ort zu regeln. Hotel, Bootstransfers, eine passende Bar für den Aperitif und das genaue Setting für das Abendessen – all das entschieden sie persönlich in der Lagunenstadt.
Hochzeit im engsten Kreis
Für ihre Hochzeit entschieden sich Jasmin und Markus für eine intime Feier im engsten Kreis. Insgesamt waren sie zu acht: das Brautpaar selbst und sechs Gäste, darunter drei Kinder. Diese kleine, handverlesene Runde machte den Tag besonders persönlich und emotional.
Der Brautstrauß
Eine besondere Bedeutung hatte für Jasmin ihr Brautstrauß. Sie entschied sich für zwei sehr spezielle Rosensorten, deren zarte, fliederfarbene Nuancen perfekt zu ihrer Hochzeitsvision passten.
Harmonische Farbwahl
Großen Wert legte Jasmin auf eine harmonische Farbabstimmung der Kleidung. Die Frauen trugen helllila und wandelbare Kleider, die jeweils anders gebunden waren, aber dennoch ein einheitliches Bild ergaben. Die Männer entschieden sich für blaue Anzüge mit weißen Hemden – eine Kombination, die wunderbar zu den sanften Pastelltönen passte und insgesamt ein stimmiges, ruhiges Gesamtbild entstehen ließ.
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HochzeitslocationsStandesamtliche Trauung im Palazzo Cavalli
Jasmin und Markus heirateten im Palazzo Cavalli, dem Standesamt direkt am Canal Grande. Im Anschluss ging es zum Festessen ins legendäre Hotel Danieli, nur wenige Schritte vom Markusplatz entfernt. Zwischen klassischer Eleganz, Blick auf die Lagune und der einzigartigen Stimmung der Stadt genossen Jasmin und Markus ihren Hochzeitstag.
Gondelfahrt
Ein besonders stimmungsvolles Highlight des Tages war die Anreise zur Trauung: Jasmin und Markus fuhren mit einer Gondel zum Palazzo Cavalli. Nach der Zeremonie wurden sie mit einem Motorboot abgeholt und erkundeten gemeinsam mit ihren Gästen verschiedene Inseln und besondere Spots der Lagunenstadt. Zwischendurch legten sie einen Stopp in einer kleinen Bar ein, um auf den besonderen Tag anzustoßen, bevor es weiter zu mehreren Foto-Locations ging. Fotograf Michele und Videograf Daniel hatten die Route für den Nachmittag und Abend organisiert, sodass das Paar sich vollkommen entspannen und die Momente genießen konnte während gleichzeitig wunderschöne Erinnerungen festgehalten wurden.
Trauringe
„Der Ringtausch war ein bisschen aufregend. Aber wir haben jeden Moment genossen und waren überglücklich“, sagt Jasmin. Sie wusste schon immer ganz genau, wie ihr Ring aussehen sollte. Deshalb machten sich die beiden frühzeitig auf die Suche und stöberten bei unterschiedlichen Juwelieren. Kurz vor der Hochzeit reisten sie noch einmal für ein Wochenende nach Venedig, um letzte organisatorische Details zu klären. Dort lernten sie Einheimische kennen, die ihnen einen ganz besonderen Juwelier empfahlen – den ältesten und wohl renommiertesten der Stadt. Genau dort fand Jasmin schließlich den Ring, den sie sich immer vorgestellt hatte: ein komplett mit Diamanten besetzter Reif, bei dem ein Stein dicht an den nächsten gereiht ist. Ein funkelndes Statement-Stück, das perfekt zu ihr passt. Markus entschied sich für einen schlichten Platinring, zeitlos, klar und elegant. Gemeinsam ergänzen sich die beiden Ringe.
Die Brautkleidsuche
die Suche nach dem perfekten Brautkleid wurde für Jasmin zu einer kleinen Herausforderung. Ursprünglich bestellte sie ihr Kleid bereits im Januar und erhielt es erst im Juni zur Anprobe. Es war eigens für sie designt – doch zur großen Enttäuschung stellte sich heraus, dass es deutlich zu kurz angefertigt worden war. Eine Änderung wäre zwar möglich gewesen, hätte aber den gesamten Charakter des Kleides genommen. Nach einem fairen Gespräch mit der Geschäftsführung des Geschäfts bekam Jasmin ausnahmsweise ihre Anzahlung zurück. Nun blieb ihr nur noch wenig Zeit – in letzter Sekunde musste ein neues Brautkleid her. Schließlich fand sie ein traumhaftes Kleid bei Roméo & Juliette, das sofort ihr Herz eroberte: ein Modell, das von oben bis unten aus feiner Spitze bestand. Die Spitze selbst zeigte ein leicht venezianisches Muster, das perfekt zum Flair ihrer Hochzeit passte. „Jede einzelne Spitze war mit einer zarten goldenen Naht eingefasst”, schwärmt Jasmin. Dazu trug sie eine beeindruckende Schleppe von etwa eineinhalb bis zwei Metern Länge und einen fünf Meter langen Schleier.
Bräutigam-Outfit
Auch Markus entschied sich für ein Outfit, das perfekt zur venezianischen Atmosphäre passte. Sein Hochzeitsanzug wurde in Italien gefertigt. Zweimal flog er dafür zu einem Schneider südlich von Mailand, der ihm den Anzug maßschneiderte. Das Ergebnis war ein dunkelblauer Anzug im italienisch-venezianischen Stil, edel, klar und zugleich detailverliebt. Ergänzt wurde der Look durch Accessoires in Silber- und Grautönen, die das Outfit modern und stimmig abrundeten.
First Look
Einer der emotionalsten Momente ihres Hochzeitstages war definitiv der First Look. Vor dem Hotel in Venedig sahen sich Jasmin und Markus zum allerersten Mal in ihren Hochzeits-Outfits – ein Moment voller Vorfreude, Spannung und großes Gefühl. Umgeben von der lebhaften Kulisse der Stadt, Touristen und Passanten, die neugierig stehen blieben, entstand eine Szene, die gleichzeitig intim und öffentlich war. Genau diese Mischung machte den Augenblick für beide unvergesslich.
Spontane Hochzeitstänze
Jasmin und Markus hatten nicht nur einen, sondern gleich zwei Hochzeitstänze. Der erste fand ganz spontan statt: Nachdem sie mit dem Motorboot am Hotel Danieli ankamen, gingen ihre Gäste noch kurz in eine Bar, während Jasmin und Markus mit Fotograf Michele ein kleines Foto-Shooting machten. Da sie früher fertig waren, genossen die beiden eine ruhige halbe Stunde zu zweit in der eleganten Lobby des Hotels. Bei einem Drink, umgeben von historischem Ambiente, spielte ein Pianist live und die beiden tanzten einfach darauf los. Der zweite Tanz folgte Stunden später und hätte kontrastreicher kaum sein können. Gegen zwei Uhr früh, auf dem Heimweg durch die nächtlichen Gassen Venedigs, trafen sie auf eine Gruppe Touristen, die einen Lautsprecher dabeihatten. Sie erkannten das frisch verheiratete Paar sofort und spielten Musik auf offener Straße. Spontan entstand eine kleine Feier unter dem Sternenhimmel der Lagunenstadt: Jasmin und Markus tanzten eine ganze Stunde lang mitten auf einem Platz, begleitet von Menschen aus aller Welt, die einfach mit ihnen feierten. Ein unerwarteter, lebendiger Abschluss eines unvergesslichen Tages.
Unser Tipp: „Lasst euch nicht in eure Hochzeitsplanung reinreden. Genießt den Tag, so wie er kommt.“
Dienstleister
- Brautkleid: Romeo & Juliette @romeo.juliette.hochzeitsmode
- Anzug: Allevi Sposo
- Fotos: Michele Agostinis @michele_agostinis_photographer
- Videograf: @weddingcrashers_film_foto
- Location der Trauung: Palazzo Cavalli
- Ringe: @salvadori_venezia @bucherer
- Dinner: Hotel Danieli