Melanie (33) und Christoph (39): Eine Liebe, die im Büro begann
Was als kollegiales Kennenlernen an der Wirtschaftsuniversität Wien begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer großen Liebe. Aus gemeinsamen Mittags- und Kaffeepausen wurde Nähe, aus Sympathie wurde Vertrautheit und irgendwann war klar: Diese Verbindung ist etwas Besonderes – besiegelt in einer Waldhochzeit in der Südlichen Weststeiermark.
Was als kollegiales Kennenlernen an der Wirtschaftsuniversität Wien begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer großen Liebe. Aus gemeinsamen Mittags- und Kaffeepausen wurde Nähe, aus Sympathie wurde Vertrautheit und irgendwann war klar: Diese Verbindung ist etwas Besonderes – besiegelt in einer Waldhochzeit in der Südlichen Weststeiermark.
Melanie (33) und Christoph (39) arbeiteten an der Wirtschaftsuniversität Wien. „Melanie ist damals neu ins Team gekommen“, erinnert sich Christoph. „Ich war eigentlich schon fast auf dem Sprung – mein Vertrag lief bald aus –, aber dann kam sie in mein Institut.“ Schon bald merkte er, dass er jede Gelegenheit nutzte, um Zeit mit ihr zu verbringen. „Ich habe immer versucht, sie für einen Kaffee oder zum Mittagessen zu motivieren“, erzählt er schmunzelnd. „Einfach kleine Gründe gefunden, um zusammen Zeit zu verbringen – nicht nur im Büro.“ Melanie ergänzt: „Zwei, drei Monate lang haben wir uns regelmäßig getroffen – zum Kaffee, Mittagessen oder einfach in der Pause. Meistens waren auch andere KollegInnen dabei.“ Was als kollegiale Freundschaft begann, entwickelte sich ganz natürlich weiter. „Wir haben von Anfang an viel Zeit miteinander verbracht und irgendwann war klar, dass da mehr ist“, sagt Melanie lächelnd.
Ein Heiratsantrag in Island
Über das Thema Hochzeit hatten Melanie und Christoph schon länger gesprochen. „Wir wussten beide, dass wir uns das vorstellen konnten“, erzählt Melanie. „Von daher kam es nicht völlig überraschend, aber wann und wie es passieren würde, das wusste ich natürlich nicht.“ Ein Jahr später war es dann so weit. Die beiden reisten nach Island. Auf ihrem Roadtrip führte sie der Weg in ein abgelegenes Fjordgebiet, fernab von Straßen, Städten und Touristen. „Dort verbrachten wir ein paar Tage – nur wir zwei, umgeben von beeindruckenden Bergen, die direkt aus dem Wasser aufragten“, erinnert sich Melanie. An einem Tag machten sie eine Wanderung, bei der sie stundenlang niemandem begegneten. Ganz oben, mit Blick auf das weite Meer und die majestätische Landschaft, hielt Christoph schließlich um Melanies Hand an.
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Melanies Junggesellinnenabschied in den Bergen
Für Melanie organisierten ihre engsten FreundInnen und ihre Trauzeugin ein Überraschungswochenende, von dem sie im Vorfeld nichts wusste. „Ich sollte nur zu einem bestimmten Treffpunkt kommen“, erinnert sie sich. „Dann sind wir losgefahren – dreieinhalb Stunden lang – und schließlich an einer wunderschönen Almhütte angekommen.“ Die Hütte lag abgeschieden in den Bergen, mit traumhaftem Blick ins Tal und einem kleinen Schwimmteich direkt davor. „Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter“, erzählt Melanie. „Es war so idyllisch – wir konnten gemeinsam brunchen, schwimmen, kochen und einfach die Ruhe genießen.“ Am Abend überraschten ihre FreundInnen sie mit einem besonderen Highlight: Mit dem Sessellift ging es hinauf zu einer Skihütte, wo ein gemütliches Gourmetabendessen auf sie wartete. „Das war wirklich ein perfektes Wochenende – ganz entspannt, voller schöner Gespräche über die bevorstehende Hochzeit und einfach eine wunderbare Zeit mit meinen liebsten Menschen.“
Christophs Junggesellenabschied in Wien
Gemeinsam mit einer Gruppe enger Freunde, die später auch bei der Hochzeit dabei waren, blieb Christoph in Wien. „Wir haben eine Weinwanderung gemacht – das bedeutet, man spaziert von einem Heurigen zum nächsten, trinkt Wein, isst typische Wiener Spezialitäten und genießt einfach den Tag.“ Die Stimmung wurde mit jeder Station ausgelassener. „Zwischen den Heurigen waren kleine Spaziergänge durch die Weinberge – und je länger der Tag dauerte, desto lustiger wurde es natürlich“, sagt Christoph lachend. „Es war genau das richtige Maß an Spaß, Genuss und guter Gesellschaft.“
Die Hochzeitsplanung – mit Ruhe und Bedacht
Zwei Jahre lang ließen sich Melanie und Christoph Zeit mit der Planung ihres großen Tages. Sie gingen die Sache entspannt an. „Wir haben zunächst online recherchiert“, sagt Christoph. „Es gibt eine tolle Plattform, auf der fast alle Hochzeitslocations in Österreich gesammelt sind. Dort haben wir einfach mal gefiltert, geklickt und uns inspirieren lassen.“ Parallel dazu stöberte Melanie auf Instagram nach weiteren Ideen und Bildern. Nach und nach entstand eine kleine Auswahl und schließlich besichtigten sie drei oder vier Locations. „Als wir die letzte besichtigt haben, wussten wir sofort: Das ist sie“, erinnert sich Christoph. Ihre Wahl fiel auf das Hochzeitsweingut Jöbstl in der Südlichen Weststeiermark – eine Region, die für ihre sanften Hügel und malerischen Weingärten bekannt ist. „Das Weingut hat sich in den letzten Jahren ganz auf Hochzeiten spezialisiert“, erzählt Melanie. „Früher war es ein Buschenschank mit Weinverkauf, heute stellen sie dort noch immer viele Produkte selbst her: Wein, Bier, Gin, Säfte. Es ist alles sehr authentisch und liebevoll gestaltet.“ Besonders begeistert waren sie von den vielfältigen Möglichkeiten für Trauungen unter freiem Himmel. „Man kann im Weingarten oder im Wald heiraten. Die Atmosphäre ist einfach magisch“, schwärmt Melanie.
Eine magische Trauung im Wald
Melanie und Christoph gaben sich mitten im Wald das Jawort, umgeben von 75 Gästen, darunter auch viele Kinder. „Die Location hat dort einen kleinen Platz liebevoll hergerichtet, mit ein paar rustikalen Holzbänken und einem Bogen.“ Ihre Hochzeit fand am 20. September statt – genau in einem kurzen Zeitfenster zwischen regnerischen Tagen. „Eigentlich war rundherum das Wetter schon richtig herbstlich“, erinnert sich Christoph. „Aber genau an unserem Wochenende war es plötzlich warm – fast 30 Grad. Wir hatten so ein Glück!“ Die Sonne fiel sanft durch die Bäume, das Licht tanzte zwischen den Blättern, und der frühe Herbst verlieh der Szenerie eine warme, goldene Stimmung. „Es war einfach friedlich“, sagt Melanie lächelnd.
Wedding Bingo
Als kleines Highlight hatten Melanie und Christoph ein Wedding Bingo vorbereitet. „Wir wollten etwas Spielerisches, aber ganz ohne Zwang“, erzählt Melanie. Die Gäste erhielten A5-Karten mit kleinen Kästchen. Die Gäste trugen passende Namen zu den angegebenen Fakten der Gäste ein – eine liebevoll gestaltete Aktivität, die alle miteinander ins Gespräch brachte. „Alle waren begeistert und erstaunlich ehrgeizig“, lacht Melanie. Für die Schnellsten gab es regionale Spezialitäten zu gewinnen.
Der große Moment im Wald
Während Christoph die Gäste begrüßte, bereitete sich Melanie gemeinsam mit ihrer „Bride Tribe“ – ihrer Trauzeugin und ihren engsten FreundInnen – auf den großen Moment vor. „Ich hatte keine klassischen Brautjungfern, aber meine Mädels waren alle beim Herrichten dabei“, erzählt sie. „Währenddessen fand schon der Empfang statt, bei dem ich noch nicht dabei war.“ Christoph erinnert sich: „Ich habe die Gäste empfangen und bin mit ihnen gemeinsam zum Waldstück gegangen. Dort warteten wir auf Melanie und ihren Vater.“ Da der Weg von der Location zur Lichtung etwa 300 Meter betrug, brachte der Besitzer des Weinguts Melanie und ihren Vater mit einem kleinen Golfwagen zum Beginn des Waldweges. „Von dort aus bin ich die letzten Meter zu Fuß gegangen“, erzählt sie. Begleitet wurde sie vom Instrumentalstück „River Flows in You“ von The Piano Guys, gespielt auf Klavier und Cello. „Das passte perfekt zur Waldstimmung – ruhig, emotional und irgendwie magisch“, erinnert sich Melanie. „Bis dahin war ich eigentlich ganz entspannt“, sagt Christoph mit einem Lächeln. „Aber als ich das Golfcart kommen sah, hat es mich plötzlich richtig erwischt. Von einem Moment auf den anderen war ich unglaublich gerührt.“ Während des Ringtauschs erklang eine Remix-Version von „Over the Rainbow“ und beim Auszug ertönte „Auf uns“ von Andreas Bourani – ein perfekter Abschluss für diesen besonderen Moment im Wald.
Agape am Teich
Nach der Trauung folgte eine stimmungsvolle Agape am Teich, gleich neben dem Wald. „Das war perfekt, weil man direkt aus dem Wald herauskam und sich plötzlich dieser wunderschöne Platz mit Pavillon und Wasserfläche öffnete“, erzählt Melanie. Dort genossen die Gäste erfrischende Getränke und kleine Häppchen. Anschließend ging es zurück zum Haupthaus des Weinguts, wo Kaffee, Torte und süße Leckereien warteten. „Es gab Reden von uns, unseren Trauzeugen, Melanies Vater und Christophs Schwester“, erzählt Melanie.
Der Hochzeitstanz
Natürlich durfte auch der Hochzeitstanz nicht fehlen – wenn auch in einer ganz eigenen Version. „Wir hatten nichts einstudiert“, erzählt Christoph schmunzelnd. „Es waren vielleicht 30 Sekunden sanftes Schunkeln – und dann sollte direkt die Party losgehen.“ Das Paar hatte den DJ im Voraus eingeweiht: Nach dem kurzen romantischen Moment sollte der Übergang nahtlos in einen schnellen Beat übergehen. „Wir wollten, dass die Gäste sofort merken: Jetzt wird getanzt!“, sagt Melanie. Als Lied wählten sie „Can’t Help Falling in Love“ in der gefühlvollen Version von Kina Grannis. Und wie geplant, sprang nach wenigen Takten ihr engster Freundeskreis auf die Tanzfläche, um die Stimmung anzuheizen. „Ab da war die Tanzfläche voll – und blieb es den ganzen Abend“, erinnert sich Christoph.
Wedding Guide Spezialisten
Suchen in HochzeitslocationsInternationale Gäste
Aus Großbritannien, Indien, Ukraine, Südafrika, Deutschland, der Schweiz und Frankreich reisten Freunde an. „Unsere Gäste haben wir in ganz unterschiedlichen Lebensphasen kennengelernt“, erzählt Melanie. Trotz der Vielfalt entstand eine wunderbar vertraute Atmosphäre. „Die Stimmung war durchgehend herzlich und ausgelassen“, sagt Christoph.
Persönliche Ringe mit Bedeutung
Ihre Eheringe fanden Melanie und Christoph bei einem Juwelier in Wien, ganz in der Nähe ihres Wohnbezirks. „Den Verlobungsring hatte ich schon bei einem Juwelier ums Eck gefunden“, erzählt Christoph. „Deshalb lag es nahe, auch die Trauringe dort anfertigen zu lassen.“ Für die beiden war schnell klar, dass ihre Ringe nicht identisch sein sollten. Christophs Modell ist schlicht, roségolden und matt, mit einer persönlichen Gravur auf der Innenseite. Melanies Ring dagegen ist ein echter Hingucker: „Ich habe meinen Ring selbst designt“, erzählt sie. „Er ist ebenfalls aus Roségold und hat einen zarten Farbverlauf aus kleinen Edelsteinen, von Hellblau bis Hellgrün.“
Die Suche nach den richtigen Dienstleistern
Bei der Wahl ihrer Dienstleister setzten Melanie und Christoph auf eine Mischung aus Empfehlungen und Online-Recherche. „Entweder haben wir die Anbieter empfohlen bekommen oder sie zufällig im Internet gefunden.“ Besonders hilfreich waren dabei Bewertungen und Social Media. „Gerade auf Instagram bekommt man schnell ein Gefühl für den Stil, vor allem bei FotografInnen“, sagt Melanie. „Das Essen haben wir nicht extra verkostet“, erzählt Christoph. „Wir wussten, dass das Weingut eine tolle Küche hat.“ Dafür durften sie sich bei den Süßigkeiten und Desserts einmal quer durchprobieren. „Da war die Entscheidung dann umso schöner – und leckerer“, ergänzt Melanie lachend.
Süße Versuchung unter freiem Himmel
Für den Nachmittag hatten Melanie und Christoph einen liebevoll gestalteten Sweet Table vorbereitet. „Wir wollten nicht nur eine klassische Hochzeitstorte, sondern ein richtiges Dessertbuffet mit vielen kleinen Köstlichkeiten“, erzählt Melanie. Die Konditorin arrangierte alles wunderschön auf einem Tisch im Freien mit Cupcakes, Macarons, Donuts, Popsicles und feinen Petits Fours. „Das sah nicht nur traumhaft aus, sondern hat auch unglaublich gut geschmeckt“, schwärmt Melanie.
Florale Akzente im Boho-Stil
Der Traubogen war bereits Teil der Location – eine geschwungene Konstruktion aus Weide, die sich wunderbar in die natürliche Umgebung einfügte. „Diesen Bogen konnte man individuell schmücken lassen“, erzählt Melanie. „Unser Blumenthema war herbstlich, in warmen Creme-, Terrakotta-, Dunkelrot- und Lachstönen, kombiniert mit Trockengras. Ein echter Boho-Traum.“ Die Floristin setzte das Konzept bis ins Detail um: Vom Traubogen über die Tische bei der Agape bis hin zur festlichen Tafel zog sich der Stil wie ein roter Faden durch das gesamte Setting. Selbst die Hochzeitstorte wurde mit Blumen in denselben Farben verzier: ein stimmiges, liebevoll gestaltetes Gesamtkonzept.
Das Brautkleid
Melanies Boho-Brautkleid war ein echter Glücksgriff – wenn auch keiner auf den ersten Blick. „Ich war im März mit meiner Mama und zwei Freundinnen auf der Suche“, erzählt sie. „In der ersten Boutique fand ich ein Kleid, das mir unglaublich gut gefallen hat – ein Einzelstück aus der Vorjahreskollektion.“ Weil es jedoch ihr allererster Termin war, wollte Melanie sich noch umsehen. „Ich dachte mir, ich sollte noch vergleichen – aber als ich zurückkam, war das Kleid schon verkauft. Ich war total enttäuscht.“ Bei einem weiteren Termin in der Boutique Bespoke Bridal kam dann alles anders. „Die Beraterin meinte, ich solle dieses eine Kleid doch einmal anprobieren. Ich war skeptisch – ich war mir sicher, das steht mir nicht.“ Und dann passierte es: „Es hat perfekt gepasst – figurbetont, aus zarter Spitze, mit einer eleganten Schleppe. Genau das, was ich mir eigentlich gewünscht hatte.“ In den letzten Minuten des Termins fiel die Entscheidung – spontan, aber goldrichtig. „Im Nachhinein war es einfach das perfekte Kleid.“ Ein besonderes Detail: Die abnehmbaren Ärmel sorgten für einen wandelbaren Look zwischen Trauung und Feier – romantisch, modern und ganz im Boho-Stil der gesamten Hochzeit.
Der Bräutigamlook – klassisch mit Boho-Flair
Auch Christophs Outfit fand seinen Weg mit Unterstützung: „Ich habe meinem Trauzeugen die Aufgabe gegeben, ein paar Herrenausstatter in Wien herauszusuchen“, erzählt er. „Er hatte drei oder vier auf der Liste und ich war dann schließlich bei zwei davon. Bei einem habe ich mich sofort wohlgefühlt – die Beratung war einfach top.“ Die Entscheidung fiel auf einen klassischen Anzug in Navyblau, kombiniert mit einer beigen Weste und Fliege. „Über die Accessoires wollten wir trotzdem den Boho-Vibe aufgreifen“, erzählt Christoph. Melanie ergänzt: „Christoph hatte einen kleinen Anstecker aus Trockenblumen in Beige- und Rosttönen, passend zu meinem Brautstrauß.“
Get-together am Vorabend
Da viele ihrer Gäste von weit her angereist waren, entschieden sich Melanie und Christoph, am Abend vor der Hochzeit ein Get-together zu veranstalten. „Wir hatten am Freitag ein gemeinsames Abendessen mit dem Großteil unserer Gäste“, erzählt Christoph. „Das war total entspannt und hat allen gutgetan.“ Das Treffen schuf eine vertraute Atmosphäre und nahm dem großen Tag ein wenig die Aufregung. „So hatten sich alle schon einmal gesehen und am Hochzeitstag fühlte sich alles viel ungezwungener an“, erinnert sich Melanie. „Für einige war es nach Jahren ein echtes Wiedersehen – da war es schön, diesen Moment ganz in Ruhe vor der eigentlichen Feier zu erleben.“
Unser Tipp: „Bei internationalen Gästen ist ein Get-together vor der Hochzeit toll.“
Dienstleister
- Location: Hochzeitsweingut Jöbstl @hochzeitsweingut
- Blumen: Gärtnerei Prauser @prauser.diegaertnerei
- Sweet Table: Das Dessert @dasdessert
- DJ: Matthias Leitner @booktoboogie
- Haare und Make up: Fräulein Locke @fraeuleinlocke_
- Anzug: Rotknopf @rotknopf
- Kleid: bespoke bridal @bespokebridalvienna
- Fotografen: Bella und Bandit @bellaundbandit
- Ringe: Peschta Goldschmiede @peschtagoldschmiede