Winterfest auf dem Hofgut: Katharina und Steffen sagen ja!
„Das Gesamtkonzept der Maisenburg ist super: Man ist als alleinige Hochzeit dort. Mit Kamin und Lichterketten ist es urgemütlich und es gibt Übernachtungsmöglichkeiten“, schwärmen Katharina (29) und Steffen (33) von ihrer Location. Mit 60 Gästen feierten sie ihre freie Trauung.
„Das Gesamtkonzept der Maisenburg ist super: Man ist als alleinige Hochzeit dort. Mit Kamin und Lichterketten ist es urgemütlich und es gibt Übernachtungsmöglichkeiten“, schwärmen Katharina (29) und Steffen (33) von ihrer Location. Mit 60 Gästen feierten sie ihre freie Trauung.
Im Januar 2015 lernten sich Katharina und Steffen auf der Geburtstagsfeier eines gemeinsamen Freundes kennen. „Wir haben ein gutes halbes Jahr geschrieben und gedatet. Offiziell zusammengekommen sind wir im September 2015“, erzählt Katharina. Acht Jahre später stellte Steffen die große Frage im Sommerurlaub auf den Azoren. „Bei einem Ausflug zu Wasserfällen hielt ich mit Kniefall und Ring um Katharinas Hand an“, berichtet er. „Ich war völlig überrascht und sehr aufgeregt“, erinnert sich Katharina. Trotz Aufregung war ihre Antwort natürlich ganz klar.
Hochzeitsplanungen
Wieder zurück in der schwäbischen Heimat legten die Verlobten direkt los mit der Hochzeitsorganisation. „Die standesamtliche Trauung sollte ein Jahr später im Sommer stattfinden. Die Planungen für die große Feier wollten wir ganz entspannt halten. Deshalb legten wir die freie Trauung auf ein weiteres Jahr später, also 2025“, erklärt Katharina.
Bei der Besichtigung von sechs verschiedenen Locations war immer etwas dabei, was für das verlobte Paar nicht passte. Schließlich besuchten sie noch das Hofgut Maisenburg. „Wir hatten die Maisenburg zuerst ausgeschlossen, weil man dort nur mit einer großen Gesellschaft feiern kann. Im Winter ist aber auch ein kleineres Fest möglich“, berichtet Steffen. „Da wir mit dem Standesamt eine Sommerhochzeit hatten, fanden wir als Kontrast eine freie Trauung im Winter richtig schön. So kam es zu unserer Februar-Hochzeit“, ergänzt Katharina.
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Outfitkauf
Zum Brautkleidkauf ging Katharina zu Tara in Stuttgart. Dort war bereits ihre Schwester als Braut fündig geworden. Als Katharina der Verkäuferin ihre Vorstellungen von einem romantischen Stil mit langen Ärmeln schilderte, hatte diese sofort ein Modell im Kopf. „Das war ein Volltreffer!“, freut sich die Braut. „Rosalie“ von Ria Tener fühlte sich für Katharina einfach perfekt an. Für Steffen kam als Anlaufstelle nur Mr. Ash in Stuttgart infrage. „Dort kann man sich seinen Anzug bis ins kleinste Detail selbst zusammenstellen. Von der großen Auswahl war ich fast überfordert“, lacht er. Mit dem Ergebnis war der Bräutigam mehr als zufrieden.
Hochzeitstag
Am Abend vor dem großen Tag kamen die Hochzeiter und ihre Familien in der Location zusammen und übernachteten dort. Für das Getting-ready durfte die Braut mit ihren Liebsten den Wellness-Bereich der Maisenburg nutzen. Ein First Look mit Foto-Shooting war dem Brautpaar sehr wichtig. „Wir wollten die Bilder vorab in Ruhe machen, um später mehr Zeit für unsere Gäste zu haben“, erklären die beiden. Um 14 Uhr zog die Braut an der Seite ihres Vaters zur freien Trauung ein. Für diesen Gänsehautmoment hatte sich das Paar den Song „Yellow“ von Coldplay ausgesucht. Die emotionale und gleichzeitig lustige Zeremonie führte Olimpia Casà. „Wir hatten Olimpia auf der TrauDich! in Stuttgart kennengelernt und fanden sie auf Anhieb supersympathisch“, erinnert sich Steffen.
Gaumenfreuden
Den Empfang bereicherte Olimpia Casà mit Live-Musik. Dazu gab es Torte für den süßen und Flammkuchen für den herzhaften Genuss. „Unsere dreistöckige Torte hatten wir von ‚Hans liebt Kuchen‘ in Stuttgart-West“, erzählt Katharina. Passend zu ihrem Winterfest hatten die Hochzeiter die Geschmacksrichtungen Bratapfel-Zimt und Zwetschge-Zimt gewählt. „Außerdem wollten wir keine Buttercreme. Deshalb war das eine Mousse-Torte“, berichten die beiden.
Gegen 18 Uhr stand das Dinner im Festsaal an. Nach den Wünschen der Hauptpersonen hatte Uwe Förster aus Reutlingen Suppe, Salat und Dessert zum Servieren und den Hauptgang als Buffet gestaltet.
Party time
Zu „If you love her” von Forest Blakk zeigten die frisch Vermählten ihren Hochzeitstanz mit Choreografie. „Damit haben wir unsere Gäste ziemlich überrascht, da wir eigentlich nicht so die Tänzer sind“, schmunzeln die beiden. Für ihren kleinen Auftritt hatten sie extra Tanzstunden und einen Crashkurs besucht. Nach dem Eröffnungstanz wurde zu bester Partymusik von DJ Les gefeiert. „Die Stimmung war mega. Es ging bis um vier Uhr“, freut sich das Brautpaar.
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HochzeitslocationsTipps von Katharina und Steffen
Braut-Styling: Sarah Webinger hatte Katharina auf Instagram entdeckt. Die Stylistin erfüllte die Wünsche der Braut perfekt – eine offene Frisur mit Wellen und ein natürliches Make-up. www.sarahwebinger.de
Dekoration: Mira Schabert von Liebesplan gestaltete die komplette Dekoration. „Als Farbschema wählten wir Cremetöne und Rostorange. Ansonsten ließen wir Mira einfach freie Hand“, so Katharina. www.liebes-plan.de
Kinderbetreuung: Tagsüber hatte das Brautpaar ‚WeddingKids‘ gebucht. „Das war die beste Entscheidung. So konnten auch alle Eltern den ganzen Tag völlig entspannt verbringen“, erklären die beiden. www.weddingkids.de
Credits:
Text: Carolin Leuschner
Fotos: www.ohliebling.de